Einsatzleitwagen

Florian: 41/11/01

 

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Der in der DIN 14507 genormte Einsatzleitwagen 1 ist das Standard-Führungsfahrzeug vieler Feuerwehren. Bei Einsätzen bis zu mittleren Umfangs kann er eine Einsatzleitung beherbergen und unterstützen. Viele Berufsfeuerwehren und zahlreiche Freiwilliege Feuerwehren haben den Einsatzleitwagen 1 in ihrer

Alarm- und Ausrückordnung als Führungsfahrzeug eines Löschzugs vorgesehen.

In der Regel dienen Kleinbusse oder Kleintransporter als Fahrgestell für diese Fahrzeuge, da diese deutlich mehr Arbeits- und Sitzfläche ermöglichen als PKWs. In seinem Inneren befinden sich dann in der Regel Sitzbänke mit einem Tisch, sowie mehrere Funkgeräte.

Nach der Empfehlung der Innenministerkonferenz  (IMK) 1994 trägt das Fahrzeug den Funkrufnamen ../11/.., einige Bundesländer folgen jedoch der Empfehlung der Arbeitsgemeinschaft der Leiter der Berufsfeuerwehren  (AGBF) und benennen diese Fahrzeuge mit ../11/.. Örtlich können jedoch auch eigene, hiervon abweichende, Benennungen vorkommen.

Die Sonderbeladung dieses Fahrzeugs variiert stark mit den örtlichen Gegebenheiten.

 

 

 

Mannschaftstransportwagen

Florian: 41/19/01

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ist ein Kraftfahrzeug das zum Transport von Personengruppen (Mannschaften) dient. Organisationen wie Polizei,Feuerwehr, THW aber auch andere Hilfsorganisationen wie z. B. das DRK  verwenden derartige Transportfahrzeuge beispielsweise bei Fahrten zum Einsatzort oder zu Veranstaltungen. Oftmals fungiert der MTW als Mehrzwegfahrzeug (MZF) mit unterschiedlichen Funktionen wie Geräte- und Personentransport oder als Einsatzleitwagen (ELW). Manchmal werden diese Fahrzeuge abgekürzt auch als Mannschaftswagen bezeichnet.

Feuerwehrtechnische Beladung

Es sind meist Verstärkungen der Einsatzkräfte bei Großeinsätzen. Im MTW befinden sich oft kleinere Feuerwehrausrüstung wie z.B.Feuerlöscher,Pylonen,Blitzleuchten, Verbandkasten,Werkzeug und Materialien zur Absicherung einer Einsatzstelle.Ein MTW bietet Platz für 9 Personen. Beim THW dient der MTW auch als Führungsfahrzeug des Zugtrupps.

 

 

Das Löschgruppenfahrzeug 16/12

Florian: 41/44/01

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ist ein in Deutschland nicht mehr genormtes Feuerwehrfahrzeug. Es verfügt über einen Löschwasserbehälter und eine Schnellangriffseinrichtung für den zügigen Erstangriff. Das LF 16/12 ist bei vielen mittelgroßen und großen Feuerwehren das Standard-Löschfahrzeug für die Brandbekämpfung.

Aufgaben des LF sind:
-Brandbekämpfung (insbesondere auch im Erstangriff)
-Überörtliche Unterstützung bei der Brandbekämpfung

-Technische Hilfeleistung kleineren Umfangs

Technischer Aufbau :
Ein LF 16/12 verfügt über eine Feuerlöschkreiselpumpe FP 16/8 mit einer Förderleistung von 1600 l/min bei 8 bar .Das Fahrzeug besitzt einen Wassertank von mindestens 1200 Litern .Viele Modelle verfügen heute über 1.600 Liter Wasser.
Für den schnellen Löschangriff steht eine Schnellangriffseinrichtung mit einem 30 Meter langen, formstabilen Schlauch auf einer Haspel  zur Verfügung, dessen Nutzen jedoch in Fachkreisen heftig umstritten ist, da er in der Praxis, vor allem aus Sicherheitsgründen, meist nur zum Ablöschen von kleineren Bränden außerhalb von Gebäuden verwendet wird.
Ein Teil der B-Druckschläuche wird auf einer fahrbaren Haspel mitgeführt, die am Heck des Fahrzeugs aufgeprotzt ist. Mit dieser Haspel kann die Wasserversorgung zwischen Hydrant und Fahrzeug schnell aufgebaut werden. Meist ist bei der Haspel auch ein Standrohr dabei.

Zwei Sitzplätze in der Mannschaftskabine sind so gestaltet,
dass bereits während der Alarmfahrt die Atemschutzgeräte
angelegt werden können.

 

Feuerwehrtechnische Beladung

Auf dem LF 16/12 befindet sich eine umfangreiche feuerwehrtechnische Beladung zur Brandbekämpfung sowie zusätzlich eine Beladung zur technischen Hilfeleistung kleineren bis mittleren Umfangs. Hierzu gehören ein Generator mit Beleuchtungsgeräten und bei vielen Feuerwehren auch ein hydraulischer Rettungssatz. Somit kann das LF 16/12 auch zu Verkehrsunfällen mit eingeklemmten Personen als erstes Fahrzeug ausrücken .Die Beladung ist so umfangreich gestaltet, dass das LF 16/12 im Rahmen überörtlicher Löschhilfe die Wehren benachbarter Orte, die nur mit LF 8 oder TSF ausgerüstet sind, bei größeren Einsätzen unterstützen kann.

 

 

Das Tanklöschfahrzeug 16/25

Florian: 41/23/01

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war in Deutschland bis 2005 genormtes Feuerwehrfahrzeug, dessen Hauptaufgabe
es ist, im Brandeinsatz die Zeit bis zur Fertigstellung der Löschwasserversorgung zu überbrücken. Das TLF 16/25 gehört zu den wenigen mit einer Staffel besetzten Tanklöschfahrzeug.
Es ist der am weitesten verbreitete Typ der Tanklöschfahrzeuge.

Aufgaben: Das TLF 16/25 wird verwendet für

  • die Überbrückung der Zeit bis zur Fertigstellung  der Wasserversorgung
  • die Wasserversorgung an Einsatzstellen, bei denen eine Wasserversorgung nicht oder nur aufwändig hergestellt werden kann (z.B. auf Autobahnen).
  • die Wasserversorgung im Pendelverkehr.
  • Brandbekämpfungen kleinen Umfangs (Müllcontainer, etc.)
  • die Wasserversorgung über lange Strecken. Hierbei dient der Wassertank als Ausgleichsbehälter am Ende der Förderstrecke.

Technischer Aufbau

Das TLF 16/25 verfügt über einen fest eingebauten Löschwassertank für 2400 l Wasser und eine fest eingebaute Feuerlöschkreiselpumpe. Die Fahrzeuge besitzen zudem eine Schnellangriffseinrichtung mit einem 30 oder 50 Meter langen, formstabilen Druckschlauch auf einer Haspel. Somit kann man selbst dann Wasser abgeben, wenn der Schlauch nicht vollständig von der Haspel abgerollt ist.

Im Mannschaftsraum sind 2 Atemschutzgeräte, die in den Rückenlehnen der Sitze eingebaut sind, vorhanden. So kann sich der erste Angriffstrupp bereits während der Anfahrt entsprechend ausrüsten.

Feuerwehrtechnische-Beladung

Das TLF 16/25 hat eine umfangreiche feuerwehrtechnische Beladung und inzwischen oft - außerhalb der Norm - auch eine Beladung zur Technischen Hilfeleistung, wodurch es auch bei Verkehrsunfällen mit eingeklemmten Personen eingesetzt werden kann.

 

 

Kleinlöschfahrzeug KLF

                                          

 


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